In-vitro-Zytokompatibilitäts- und In-vivo-Kleintier-Versuche für die translationale mechanistisch-biologisch-medizinische Beurteilung additiv gefertigter bioresorbierbarer Magnesiumimplantate
Zentrales Ziel des TP-6 ist die Darstellung einer umfassenden Zyto- und Biokompatibilität der durch die Projektpartner*innen hergestellten Implantatstrukturen und Polymerbeschichtungen. Die daraus resultierenden Ergebnisse werden in den Gesamtkontext der Charakterisierung, Modellierung und interdisziplinären Bewertung von bioresorbierbaren Implantaten sowie in die Diskussion der Ergebnisse der unterschiedlichen Arbeitsgruppen einfließen. Das Teilprojekt kann dabei in fünf aufeinander aufbauende Ziele untergliedert werden. Das erste Ziel ist die Darstellung einer ausreichenden Basis-Zytokompatibilität mittels Fibroblasten-Monokulturen um bereits früh inkompatible Materialien auszuschließen. Darauf aufbauend folgt die erweiterte Zytokompatibilitätsanayse durch Ko-Kultivierung der Implantatmaterialien mit zusätzlichen Zelltypen, sowie die Etablierung von Multikultur-Modellen zur Darstellung einer multimodalen Zytokompatibilitätsanalytik und anschließendem Genotoxizitätstest. Die vielversprechendsten Material-Beschichtungskonfigurationen werden im Rahmen von Biokompatibilitätsanalysen zunächst kaskadenartig im Chorionallantois-Membran-Modell (CAM-Modell) histopathologisch und histomorphometrisch untersucht. Auf dieser Grundlage erfolgt eine weitere Eingrenzung geeigneter Materialien für anschließende Geweberverträglichkeits- und Biodegradationsuntersuchungen im Kleintiermodell (subkutan, Tibia). Ziel ist abschließend eine ganzheitliche Betrachtung und Korrelation der Ergebnisse aller Teilprojekte.






