Untersuchung, Entwicklung und Korrelation geeigneter Ex-vivo und In-vivo-Modelle im Rahmen der Darstellung der Biokompatibilität von additiv gefertigten permanenten und bioresorbierbaren Materialien im Großtier
Im Rahmen der in FP-2 wird der Großtierversuch zur Testung permanenter Implantatmaterialien durchgeführt. Ziel der In-vivo-Prüfung ist neben der Beurteilung der mikromorphologischen Effekte additiv gefertigter Implantatmaterialien in das umliegende Gewebe auch der Einfluss unterschiedlicher Defektmodelle und verschiedener Standzeiten. Getestet werden sollen die most-effective-Prüfkörper aus FP-1. Weiterhin soll der Einfluss der Gewebeintegration sowohl im Allgemeinen als auch stadienabhängig auf die Langzeitstabilität der Implantate und des Implantat-Gewebe-Interfaces charakterisiert werden. Ein Entwicklungsschwerpunkt von TP-5 liegt auf der Etablierung und Testung eines intraoralen Ex-vivo-Wundmodells, mit dem Ziel der Simulierung von komplexen Heilungsprozessen der Mundschleimhaut in physiologischer Umgebung. In diesem Modell sollen kaskadenartig jene Prüfkörper ausgeschlossen werden, die dem Anforderungsprofil für eine spätere Anwendung resorbierbarer Probekörper nicht entsprechen. Diese Ergebnisse sollen genutzt und auf den zweiten Großtierversuch mit resorbierbaren Biomaterialien wie Magnesium übertragen werden, in dem ein intraorales Defektmodell im Miniaturschwein entwickelt werden soll, dass die Ergebnisse auf die spätere Anwendung von z.B. klinikrelevanten Meshes übertragbar machen. Im letzten Jahr werden die Ergebnisse der Ex-vivo- und In-vivo-Versuche miteinander in Korrelation gesetzt und verglichen (TP-4, TP-6).





